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Reise- und Turnierbericht Pfingstturnier Tasmania Berlin am 26./27.05.2012 

 

26.05.2012

Am Samstag machten sich zehn Jungs, zwei Trainer und acht Fans bei herrlichem Sonnenschein gemeinsam auf den Weg nach Berlin. Mit dabei war auch Marcel mit seinen Eltern Sylvia und Marcus. Marcel verstärkt unser Team ab nächster Saison und wir heißen ihn als neuen BSV-Fußballhelden bei uns herzlich willkommen. Schön Marcel, dass du nun zu uns gehörst Smile Mit dabei von den Alt-BSV-Fußballhelden waren Harry, Jannis, Janni, Jonas, Mathis, Matthis, Mirco, Niki und Tilmann sowie die beiden Trainer. Als weitere Fans kamen mit Angelika, Anke, Jörn, Oliver, Sascha und Sönke.  

Ziel war dieses Mal das Pfingstturnier von Tasmania Berlin. Ein illustres Feld erwartete uns. So spielten wir in einer Gruppe mit Werder Bremen, Slavia Prag und dem jüngeren Jahrgang von Tasmania Berlin. Damit die Jungs aber nicht denken, dass es in Berlin nur Jugendgästehäuser und Sportplätze gibt, stand dieses Mal auch Kulturelles auf dem Programm. Das Leben ist halt kein Ponyhof Wink

Nach einer reibungslosen Hinfahrt und dem Einchecken in der Unterkunft machte sich die gesamte Horde auf Richtung Innenstadt. So bestiegen wir zunächst einen Spreedampfer und ließen uns wasserseitig u. a. die Museumsinsel, den Reichstag und das Regierungsviertel zeigen. Nach einer Stunde reichte es dann und wir marschierten gen Brandenburger Tor.

Dort schien gerade eine Invasion im Gange zu sein. Denn die dunkle Seite der Macht in Person von Darth Vader und einem Klon-Krieger war dabei, den Pariser Platz einzunehmen. Dass da kein Mensch drin stecken konnte, merkte man daran, dass bei den Temperaturen kein Mensch in einem schwarzen Kostüm überlebt hätte Wink Allerdings schien der Dunkle Lord etwas orientierungslos, denn auf die Frage der Jungs, wo denn das Brandenburger Tor sei, wusste er keine Antwort. Bevor wir aber gefangen genommen werden konnten, ging es schnell weiter zum Reichstag, um den Vorfall zu melden. Allerdings kommt man dort nur nach vorheriger Anmeldung rein, selbst wenn man eine Invasion melden will. Deutschland halt! Dann halt nicht. Cool Blieb nur den Reichstag von außen zu begucken. Auf dem Marsch zum Hauptbahnhof ging es noch an Angies Amtssitz vorbei, der ja wie eine Waschmaschine aussehen soll. Was der Architekt sich dabei insgesamt gedacht hat, kann man nur vermuten. Vielleicht ist er aber auch bloß ein Macho und ahnte schon, dass eine Frau Kanzlerin wird Wink 

So viel Kultur macht Hunger und so ging es zum Italiener. War super dort. Lecker essen, günstige Preise und das Beste: riesige Portionen. Schade, dass das Brandenburger Tor nicht vom Raumschiff Enterprise gekapert wurde. Dann hätte ich Scotty gefragt, ob er den Italiener nicht mal in die Möllner Gegend beamen kann. Dumm gelaufen Frown Den Abend ließen wir dann vor dem Gästehaus ausklingen. Die Jungs tobten auf dem Spielplatz, die Erwachsenen saßen etwas assimäßig mit Bierchen auf der Parkbank davor. Gut, dass uns dort keiner kannte Embarassed Vor dem Einschlafen gab es noch von Matthis eine Gute-Nacht-Geschichte rund um die Abenteuer seines Achselhaares Gordon Laughing

Um 23:00 Uhr war dann Zapfenstreich.

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27.05.2012 

Nach einer den Umständen entsprechend mehr oder weniger ruhigen Nacht ging es dann zum Werner-Seelenbinder-Sportpark von Tasmania Berlin. Es sollte auf fünf Feldern gespielt werden, von denen drei einen Kunstrasen als Spielfläche auswiesen. Nach einer netten Begrüßung ging es dann pünktlich um 10:20 Uhr mit den Spielen los.

Das Turnier war insgesamt gemessen an der Größe gut organisiert. Allerdings dauerte es einfach zu lange bis der Anpfiff der nächsten Spiele erfolgte. Einmal standen die Jungs mehr als zehn Minuten bis es dann losging. Der Kunstrasen strahlte dabei ordentlich Wärme ab, so dass man das Gefühl bekam, dass alle Flüssigkeit aus den Waden entweicht. So dauerte das Turnier insgesamt zwei Stunden länger als geplant. Sicherlich optimierungsbedürftig, da nicht so richtig verständlich wurde, warum das Anpfeifen der Spiele so dermaßen viel Zeit in Anspruch nahm. Wie dem auch sei. Los ging es für uns gegen Werder Bremen.

BSV-Fußballhelden – Werder Bremen 0:1

Die Jungs zeigten von Beginn an eine Klasse-Leistung und waren ebenbürtig. Auch spielerisch sah es immer mal wieder gefällig nach vorne aus. Hinten standen die Jungs sicher. So besaßen wir im Laufe des Spiels ein Plus an guten Torchancen, mussten aber unglücklich ein Gegentor hinnehmen. So stand eine unnötige und auch unverdiente Niederlage zu Buche. Schade.

BSV-Fußballhelden – Tasmania Berlin (U10) 0:0

Ohne Pause (also zumindest laut Spielplan) ging es weiter auf „wärmenden“ Kunstrasen. Das Spiel ist schnell erzählt. Ein müder Kick ohne nennenswerte Torchance auf beiden Seiten. Am Ende ein gerechtes und folgerichtig torloses Remis.

BSV-Fußballhelden - JSG Römerberg 0:0

Die Jungs knüpften nahtlos an die vorherige Partie an und lieferten einen müden Kick gegen einen harmlosen Gegner ab. Der Wille war zwar da, doch das Fleisch war schwach. Man merkte schon, dass die Jungs gegen den inneren Schweinehund ankämpften, der aber noch übermächtig schien. Außer bei Matthis vielleicht. Als der Schiri nach klarem Foul an Tilmann den 9-Meter verwehrte, war klar, dass das mit dem Sieg nichts mehr werden würde.

BSV-Fußballhelden – Slavia Prag 0:2

Ein Spiel gegen den prominenten Club aus Tschechien, in dem wir chancenlos waren und am Ende völlig verdient und ohne überhaupt mal in Tornähe zu kommen mit 0:2 verloren.

BSV-Fußballhelden – Jahn Delmenhorst 2:1

Tore: Matthis T. (2)

Wollten wir die Gruppe noch als Vierte abschließen, musste nun gewonnen werden. Die Jungs legten eine Schippe drauf, auch wenn es gequält aussah. Aber die Einstellung stimmte. Bezeichnend schoss Matthis uns dann in Front und erhöhte kurz darauf auf 2:0. Gegen die klein gewachsenen und quirligen Delmenhorster musste aber noch ein ganze Menge Kampfkraft her, die aber ausreichte, um dem Gegner nur noch ein Tor zu gewähren. Damit waren wir Vierter der Gruppe und spielten gegen zwei Drittplatzierte und einem Viertplatzierten aus anderen Gruppen in der Zwischenrunde. Die hatte es dann in sich. Denn wir sollten es mit den Reinickendorfer Füchsen, Dynamo Dresden und Hansa Rostock zu tun bekommen. Die Jungs ächzten und stöhnten bedenklich, dabei war gerade ein bisschen mehr als Halbzeit. Aber verständlich, verständlich… Ab und zu ist man zum Glück Trainer Tongue out 

BSV-Fußballhelden – Reinickendorfer Füchsen 0:2

Die Berliner waren insgesamt agiler und taten mehr für das Spiel. Hinten standen die Jungs aber gut. Nach einer vorangegangenen Fehlentscheidung des Schiris ging der Gegner glücklich allerdings auch verdient in Führung. Das 2:0 besiegelte dann die Niederlage. Mittlerweile schien keiner der Jungs mehr böse zu sein, nicht zu spielen. Ganz im Gegenteil. Als Mirco 30 Sekunden vor Ende vom Platz musste, guckten sich die drei Jungs draußen nur abwartend an und es wollte keiner so richtig. Erst als sie hörten, dass nur noch eine halbe Minute zu spielen war, raffte sich wenigstens Harry noch auf Undecided 

BSV-Fußballhelden – Hansa Rostock 0:0

Ein paar Wolken verirrten sich auf dem Sportpark und so war die Sonne mit einem Male verdeckt und es war nicht ganz so unangenehm. Dies merkte man dem Spiel der Jungs auch an. Es entwickelte sich ein offenes Match mit Chancen auf beiden Seiten. Wobei Jonas die größte hatte, als der Rostocker Keeper super parierte. Am Ende ein gerechtes Ergebnis.

BSV-Fußballhelden – Dynamo Dresden 0:2

Die Sonne schien wieder und es wurde wieder schwer. Dann noch auf köchelndem Kunstrasen. Das lag nicht nur an der Sonne, sondern der Gegner war eindeutig besser und wir waren chancenlos. Wie Dresden nur Vierter in ihrer Gruppe werden konnte, bleibt ein ungelöstes Rätsel. Damit waren wir Vierter und spielten gegen den Vierten der anderen Zwischenrundengruppe um Platz 15. Der hieß Eintracht Celle.

BSV-Fußballhelden – Eintracht Celle 2:1

Tore: Niki (2)

Die Wolken waren wieder da und das Spiel insgesamt temporeicher. Die Jungs hatten im Laufe der Spielzeit das Gros an Torchancen und auch ein paar schöne Spielzüge waren dabei. Niki brachte uns verdient in Front und sorgte mit einem sehenswerten Distanzschuss für die Entscheidung. Der Gegentreffer kurz vor oder kurz nach Abpfiff juckte dann wohl nur Jonas, der im letzten Spiel im Tor stand und nur einen Ball halten musste. Ein verdienter Sieg und damit Platz 15. Die weiteren Platzierungen gibt es hier.

 

Insgesamt eine ordentliche, teilweise gute Leistung der Jungs unter schwierigen Bedingungen nach einem sehr langen Turniertag (es dauerte ca. 9 Stunden).

Die Rückfahrt verlief dann problemlos und alle kamen wohlbehalten wieder in Breitenfelde an. Vielen Dank an alle, die bei der Fahrt mitgeholfen haben, und ein dickes Dankeschön an die Fahrer.

 

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